STACKENBLOCHEN (rsf)
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Ich habe mir eine ökonomische Verschwörungstheorie ausgedacht und die geht so: Wir haben kaum noch Arbeit für die Menschen, die früher Sand geschippt oder am Fließband gestanden und *Schraube schraub* gemacht haben, die sogenannten Geringqualifizierten. Paradiesische Zustände für diese Menschen hatten wir nach dem Krieg, als Vieles kaputt war und neu gebaut werden musste, denn wo gebaut wird, braucht man auch Geringqualifizierte und kann ihnen sogar, wenn sehr viel gebaut wird, eine Perspektive bieten. Um diesen Menschen eine Perspektive in der heutigen Gesellschaft zu bieten, fahren wir unsere Infrastruktur so heftig auf Verschleiß, dass es bald wieder nötig sein wird, viele Menschen mit Schaufeln und Schraubenschlüsseln auszustatten und die marode Infrastruktur reparieren zu lassen. Wir schaffen also nachkriegsähnliche Zustände, ohne dazu einen Krieg im Land gehabt haben zu müssen.

Super Theorie, ne?!

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Guter Ansatz. Würde ich aber noch um SIE, die Weltfinanz und eine inflationsbedingte Weltwirtschaftskrise (für Abenteuerlustige: gerne auch mit Weltkrieg) erweitern...

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Einwandfrei. Sofern wir die geistige, ideele, intellektuelle Infrastruktur (oder wie man das nennen will) dazu zählen. Schließlich bekommt man Akademiker für Gehälter, für die ein Heizungsbauer nicht aus dem Haus geht.

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Das passt! War nach dem Krieg nämlich auch so, als die ganzen Ingenieure aus den Rüstungsbetrieben rausgeplumpst sind \o/

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Naja...
...nach dem Krieg hatte man aber ausserdem noch den "glücklichen" Umstand, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung, der in Friendenszeiten eher einfache Jobs gemacht haben dürfte, an der Front verheizt wurde, und so dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen, wie den (diesmal ehrlich glücklichen) Umstand, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, und somit noch weniger Angebot da war.

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Ingenieur != Akademiker

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Nebenbei war die Infrastruktur 1945 bei weitem nicht so kaputt, wie das immer behauptet wird.

Außerdem: man muss eine kaputte Infrastruktur weder nach einem Krieg noch sonst irgendwann reparieren. Zumindest nicht, wenn man England heisst. Es reicht, wenn ein wenig Lack drauf macht und behauptet, man hätte repariert.

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Es geht ja eher ums Wegschmeißen als ums Reparieren - vgl.
http://de.wikipedia.org/wiki/Geplante_Obsoleszenz

Lesenswert:
http://www.amazon.de/Kaufen-f%C3%BCr-die-M%C3%BCllhalde-Obsoleszenz/dp/3936086664

(von den Autoren gabs auch ne Arte-Doku mit dem selben Titel, find ich nur grad nicht komplett zum Ansehen)

[und wie immer bei sowas: da mal n Podcast zu ! :) ]

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Hier kann man auch schön sehen, welche css bei fefe beliebt sind.

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Braucht man doch gar nicht ...
... wenn der Staat das Geld anpacken wollte, könnte er genug investieren ...

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/verkehrsfonds-deutsche-infrastruktur-hat-immensen-sanierungsbedarf/8862056.html?utm_content=buffer2705b&utm_source=buffer&utm_medium=twitter&utm_campaign=Buffer

Und wenn man mal über Breitband auf dem Land redet, könnte man auch locker 10 Mrd. Euro fürs Glasfaserverbuddeln ausgeben.

Mit absichtlichem Verschleiß muss man da gar nicht kalkulieren. Es würde schon ausreichen, die Straßen und das deutsche Internet mal wieder in Schuss zu bringen ...

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Naehnaeh
Trümmerherren- und frauen?

Wenn man sieht, mit was für Maschinerie die heutzutage schon ankommen, um eine Strasse durch die Landschaft zu ziehen, da kann ich mir gar nicht vorstellen, dass da noch viel an Handarbeit benötigt wird.

Kies schippen?

Brückenträger auf Tausende von Haenden?

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Eimerketten \o/

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Holgi is wohl wieder mit der S-Bahn gefahren :)

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Den Zusammenhang verstehe ich nicht.

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manche behaupten die berliner s-bahn wäre quasi das sinnbild bewusst vergammelter infrastruktur in diesem land. sehr bewusst wird das wohl insbesondere den nutzern dieser schönen Transportmöglichkeit ...

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Nee, finde ich nicht. Die S-Bahn ist - wie die U-Bahn auch - halt bloß komplett versifft.

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Das klingst erst einmal plausibel,...
aber wie soll das finanziert werden? Doch nicht durch Steuern. Da hyperventilieren doch gleich die Neo-Liberalen von grün bis dunkelschwarz. Die Erbsenpistole der Demokratie und diese Münchner Postille mit den markigen Worten würden doch sofort Titelblätter mit als Straßenräubern maskierten Politkern bringen.
Sollte so eine Maßnahme wirklich je nötig werden, ist "der Chinese" bestimmt viel billiger.

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Subventionierte Kredite im Zuge einer Privatisierung der Infrastruktur. Industriesubventionen haben die Rechten doch gerne :D

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Pssst!
Sonst fragt noch jemand nach diesen "Wartungsverträgen" für die Autobahnen.

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mir gefällt die Theorie im Prinzip aber
wenn in ein paar Jahren wirklich alles im Arsch ist, dann greift erst so richtig die von unseren politischen Gehirnzwergen stolz beschlossene Schuldenbremse. Dann können wir nur reparieren wenn wir die Verfassung brechen.

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Ich glaube ja
die lassen die Infrastruktur für den Fall verkommen, dass die Leute doch eine Revolution anzetteln. Denn dann, wenn sie wirklich auf die Straße gehen, werden sie stolpern und in ein Schlagloch fallen. Problem erkannt, Problem gelöst.

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Nicht schlecht
Nicht schlecht.
Zuerst dachte ich das so eine Strategie ja nicht nachhaltig sein kann, weil irgendwann ist der Scheiss ja auch wieder repariert und die Geringqualifizierten sind wieder ohne Perspektiven.
Aber das ist noch viel perfider als ich dachte.
'Denen' (Das System?) ist es ja egal ob die Perpektiven haben oder nicht. Nach 20-30 fetten Jahren, wenn die Alle Häuser gebaut haben nehmen wir ihnen wieder alles weg (HarzIV) und sagen ihnen es sei Alaternatvlos.
Und das geht, weil wenn man Leuten die nichts haben unterdrückt rebellieren die. Wenn man Leuten die ein bisschen Wohlstand haben damit droht es ihnen weg zu nehmen wird gekuscht.

Scheisse, das wird funktionieren. Wir Alle (Und ich meine Alle!) werden dem nächsten Gröfaz zujubeln der uns Alle wenn es nicht mehr weiter geht den neuen 'new deal' bringen wird der uns alle in Arbeit und Wohlstand bringen wird.

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Halte ich nicht für plausibel
Heutige Infrastruktur bekommst Du mit Schaufel und Schraubenschlüssel i.A. nicht mehr gewartet. Da kommt allenfalls sowas bei raus wie Schlagloch-„Reparatur“ mit Splitt, die dann genau bis zur Wintermitte hält. Brücken, Schienen etc. brauchen doch letztlich schon Fachkräfte und Ingenieure um gewartet zu werden. Erst recht, um neue zu bauen. Geringqualifizierte kriegst Du da kaum noch unter. Stahlträger auf der Schulter trägt heute niemand mehr.

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Eine unerwartete Folge des Euro
Auf der Insel Irgendwo im Nirgendwo gibt es 2 kleine Länder. Im Land Maus (ex Währung: Mau) gibt es sehr viele kreative gemütliche Menschen, im Land des Elephanten (ex Währung: Ele) sind die Menschen sehr arbeitsam.
Gemütliche Menschen brauchen nicht viel und so kam man im Maus-Land mit Hilfe des kreativen Schaffens seiner Bewohner gut durchs Leben.

Im Land des Elephanten hingegen gab es schon immer Probleme: Man erarbeitete deutlich mehr als man verbrauchte.
Vor vielen Jahren kam also einer auf die Idee, in den Außenhandel einzusteigen. Insbesondere mit den Mäuslern. Arbeits-Überschuß wird verkauft und Kreativität eingekauft. Das hielt sich gut die Waage und beide Seiten profitierten davon.
Allerdings verbrauchten die Mäusler nicht genug, bzw. gab es auch keinen Anlass noch mehr Kreativität einzukaufen, so dass die Mäusler das Mehr an Wahren hätten bezahlen können. Also exportierte man auch nach Europa, Asien und die USA.
Da man aber sowieso das Meiste für sich selbst herstellte, hatte man auch nicht so große Bedürfnisse nach Importen, außerdem verdienten die Arbeiter nie genug, um großartig importieren zu können.

Zu Beginn waren die Waren aus Elephant-Land sehr günstig, alle wollten sie haben, aber um die Waren aus dem Land des Elephanten kaufen zu können benötigte man den Ele. Mit der Zeit wurde der jedoch im Ausland knapp und damit teuer, was die Waren teuer machte. Elephantland bekam seine Waren nicht mehr los, die Produktion wurde zurückgefahren und kaum einer konnte noch arbeiten.

Um das Problem zu lösen, griff der Staat in sein Säckel und ließ eine Eisenbahn bauen. Die Menschen hatten wieder Arbeit und zufälliger Weise mußte viel Eisen im Ausland gekauft werden. Die Folge war, dass der Ele im Wert fiel. Ein Rest tat die Tatsache, dass auch die Löhne stiegen und die Arbeiter selbst mehr importierten.

Dieses Wechselspiel ging jedes Jahr hin und her, mal war der Ele mehr wert, mal weniger. Mit dem Mau war es genauso, war das Wetter gut, waren die Mäusler kreativer, war es schlecht exportierten sie weniger Ideen.

Mir als Unternehmer im Elephantland ging das ziemlich auf die Nerven, konnte ich doch damit nie richtig kalkulieren. Daher bat ich unseren Präsidenten wenigstens mit Mausland eine gemeinsame Währung zu schaffen.
Nun haben beide Länder den Esel als Währung und alles wurde einfacher und besser.

Für mich wurde es sogar viel viel besser, als ich es mir je erträumt hätte.
Denn auch im Außenhandel mit dem Rest der Welt habe ich jetzt eine recht konstante Währung, die ganze Zeit Verkauf, Export, Gewinn... durchgängig. Kein Wechselspiel mehr für mich und auch der Staat kann sich seine Konjunkturpakete sparen.

Meine Gewinne verleihe ich einfach an die Mäusler (im Umweg über den Mausstaat, denn das ist mir sicherer), die durch die starke Währung angestachelt plötzlich nicht mehr so gemütlich sind und extrem importieren. Das hebt unseren Export auf und die Währung bleibt auch zum US$ stabiel. Außerdem gewinne ich auch noch durch die Zinsen, mein Geld verdient sich also doppelt selbst.
Auch bei den Löhnen muß ich nichts mehr anheben, denn es ist garnicht nötig, dass die Arbeiter noch etwas importieren, der Esel bleibt auch so stabiel. Durch Werksverträge und Zeirabeit konnte ich die Löhne sogar noch drücken.

Meine Welt war so schön, bis gestern. Mausland schrieb, dass die Zinsen an mich ihr Gesammteinkommen übersteigen würden, sie also faktisch pleite sind.

Aber grämt Euch nicht, ich werde morgen mal mit dem Präsidenten von Elephantland reden, ihm erklären, dass wir solidarisch sein müssen und den Mäuslern mit ihren Schulden helfen müssen. Schweren Herzens werde ich mich sogar bereit erklären, auf 30% der Kredite zu verzichten, wenn er bereit ist den armen Mäuslern ihre Last zu nehmen. Ich hoffe unserer Präsident versteht, welchen großen Wert der Esel für uns hatte, hat und haben wird (wenn alles so bleibt, wie es war).

PS:
Der Maus-Unternehmer, der Chef der Kreativ-Firma wohnt jetzt auch in Elephantland, hat sich hier ein großes Traum-Schloß gebaut. Für Eisenbahnen hat er übrigens genauso wenig übrig, wie ich, denn wir fliegen beide mit dem Helikopter über die Insel.

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An hohen
kirchlichen Feiertagen bekommen alle einen Stiel an ihre Schaufeln. Darauf muss ich bestehen.

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Verschwörungstheorie?
Das wird Hans ausm Bluemoon gefallen!

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