Wer die
FAZ liest, ist doch selbst schuld.
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sunny5,
Freitag, 26. Januar 2007, 18:20
Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber ich finde die Diskussion bei rebellmarkt sehr merkwürdig. Worum geht es eigentlich? Darum, dass man keine Zeitung mehr lesen sollte und man sich lieber bei Bloggern informieren sollte, die ja alle wahnsinnig fit auf ihren Spezialgebieten sind. Oder sind alle Blogger irgendwie doch Privatseitenbetreiber und der Journalismus hat ausschließlich in Zeitungen und von mir aus auch Radio stattzufinden?
Was ist das überhaupt - journalistisch tätig werden. Kann sich jetzt jeder Blogger nen Journalistenausweis besorgen, weil er mal auf seinem Blog gepupt hat? Ich bin beileibe keine Journalistin!
Don Alfonsos Berichte zu Studi VZ haben zweifelsohne einer guten journalistischen Tätigkeit (recherchierend, informierend, ja - auch polemisch - sehr viel Aufsehen, hinterfragend, etc.) entsprochen. Aber ansonsten? Wer kann das schon sagen oder bewerten.
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holgi,
Freitag, 26. Januar 2007, 18:25
Genau darum geht es. Journalisten bewerten ein Medium, das sie nicht verstehen, vor dem sie aber Angst haben.
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sunny5,
Freitag, 26. Januar 2007, 18:32
Und Journalisten, die privat ein Blog betreiben, haben keine Ahnung von Blogs? Holgi, das glaube ich dir, also dir, jetzt mal nicht!!!
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holgi,
Freitag, 26. Januar 2007, 22:44
OK. Punkt für dich. Sie werten etwas ab, vor dem sie Angst haben, gerade weil sie es verstehen, und hoffen, auf diesem Weg den Exitus noch ein wenig herauszögern zu können.
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ninscha,
Freitag, 26. Januar 2007, 21:34
ich bin selbst schuld und steh dazu - aber privat weiss ich auch immer alles besser :-)
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holgi,
Freitag, 26. Januar 2007, 22:36
Ich dachte, die FAZ, die ich damals mal geklaut hatte, wäre von euren Nachbarn gewesen. harhar
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sunny5,
Samstag, 27. Januar 2007, 01:01
ich habs doch schon immer gewusst - journalisten haben ego - probleme. alles verhinderte schriftsteller und soapstars. diese problematik ist jetzt auch bei den bloggern angelangt.unfassbar. die, die das maul am weitesten aufreißen, werden verlegt. (ich nähere mich mental reich-ranicki an, merke ich gerade) deswegen gibt es schon seit jahren keine gute literatur mehr in deutschland und wann habe ich das letzte mal einen wirklich guten politischen artikel gelesen?
und ich will mich in solchen pseudo - diskussionen auch nicht auf die ein oder andere seite schlagen müssen. das nevt!!!
überhaupt - schon wieder lauter männer.
wo gibt es denn mal nen anständigen zickenkrieg?
dumme lästereien. und ob und wenn überhaupt jemand entscheiden darf, was gute literatur ist, dann sollte er mich fragen und nicht leute, die in der new economy stehen gelernt haben, denn in dieser zeit hatten wir es ausschließlich mit grausamer literatur zu tun, meistens von männern geschrieben. die frauen waren definitv besser.
ppph, alles ego - schweine und von ego - schweinen kaufe ich keine bücher - die müssen dann schon so erstklassig sein, dass es mir mindestens die sprache verschlägt. ich kaufe aber auch keine bücher von verlierern, wenn die bücher schlecht sind.
unfassbar.
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