STACKENBLOCHEN (rsf)
(where contestants have to arrange items on a dresser at right angles - that passes for fun in germany)
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Und dann bekommst Du ausgerechnet von jemandem mit Pseudonym etwas zum Nachdenken. Wo Du dir doch vorgenommen hattest, auf Pseudonyme mit weitgehender Nichtbeachtung zu reagieren.

"Frag dich mal, wieviele Fahrten Du gar nicht erst antreten würdest, wenn Du kein Auto hättest" (pulsar_)

Ich habe den Verdacht, es wäre schon einiges gewonnen, wenn ich mir diese Frage vor jeder Fahrt stellen würde, die ich im vorhandenen Auto anzutreten gedenke. Ich habe sogar den Verdacht, dass dieser Gedanke mich dazu bringen kann, mein Auto gar nicht erst zu ersetzen, wenn es irgendwann mal den Geist aufgibt. Gerade in Berlin wäre das leicht möglich.

Ich finde das interessant. In jeder Hinsicht.

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Interessanterweise stellt sich die Frage auch, wenn man kein Auto hat, dann nur andersrum.

"Frag dich mal, wieviele Fahrten (zu Verwandten, Freunden oder einfach schönen Orten), du nicht angetreten hast, einfach weil Du kein Auto hattest"

Zumindest haben sich das meine Eltern vor einiger Zeit gefragt nachdem sie Jahre auf ein Auto verzichtet haben. Zur Zeit fahren wir das Auto meiner verstorbenen Großmutter.

Keine Ahnung ob das für oder gegen ein Auto spricht. Für einen maßvollen und sinnvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen, die man im Leben hat (Zeit/Sprit) sprechen sicherlich beide Fragen.

Vielleicht muss man das eher so im Zen-Stil machen. Eine Haltung des Fragens, nicht des Antwortens... Prozess-Denken, yay!

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Bei mir funktioniert die Carsharinghürde ganz gut, ich übrlege mir immer vorher, ob ich das jetzt wirklich brauche, weil bei jeder Buchung sehe ich schon grob, was mich der Spaß kosten wird, und es muss halt auch ein Auto da sein. Nutze allerdings noch das traditionelle Konzept mit Station ( glücklicherweise direkt vor der Tür). Das mache ich schon seit ca. 10 Jahren so. Allerdings hatte ich noch nie ein eigenes Auto, und bin es gewohnt nicht immer eins 100% zur zur Verfügung zu haben. Vielleicht habe ich deshalb auch nicht gelernt, wie es ist, ein eigenes zu haben. Vorteil ist natürlich, daß mir Spritpreise, Werkstatt, Steuer, Versicherung, völlig egal sind, weil das alles schon drin ist, und ich automatisch im DB-Carsharing bin, so dass ich praktisch überall in Deutschland ein Auto mieten kann, ohne Papierkram, vom Smartphone aus. Ach ja, und dass man vom Smart bis Ford Transit alles bekommt, ist natürlich auch nicht schlecht.

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Taxi-Uhr
Mein Vorschlag:
In jedes Auto eine Art Taxameter, dass den Verbrauch und die ungefähren Spritkosten für jede Fahrt anzeigt.

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Das würde bei mir nix nutzen. Ich weiss, was es verbraucht - und das ist ziemlich wenig (meist sehr knapp unter fünf Liter), so dass Autofahren für mich recht günstig ist. So milchmädchengerechnet ;)

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Eine Sache wird gerne übersehen, wenn Leute davon reden, dass öffentlicher Nahverkehr und Fahrräder in Großstädten das Auto eigentlich komplett ersetzen können: Die Topografie von machen Städten kann das sehr schwer machen. Wenn man in weitestgehend flachen Städten wie Berlin oder Düsseldorf lebt, hat man das verständlicherweise nicht auf dem Schirm.

Als Beispiel kann ich meine Heimatstadt Wuppertal nennen: Die gesamte Stadt ersteckt sich im Tal entlang der Wupper und nur extakt die Hauptverkehrsachse neben dem Fluss ist flach. Alle Orte entlang dieser Linie sind perfekt über öffentlichen Nahverkehr wie S-Bahn, Schwebebahn etc. angebunden. Will man nun aber irgendeinen Ort erreichen, der nicht direkt im Tal ist (d.h. so ziemlich alle Wohngebiete), ist im Prinzip jede Straße eine Steigung. Radfahren macht da keinen Spaß und wenn auch kein Bus fährt, hat man Pech gehabt. Je weiter man nach oben an den Hängen des Tals möchte, desto dünner wird das Busnetz. Abgesehen davon, dass es auch ständig regnet.

Natürlich könnte ich auch mit dem Rad zur Arbeit fahren, dann müsste ich aber direkt von Zuhause aus erst einmal 200 Höhenmeter überwinden. Da wird einem die Entscheidung, evtl. doch das Auto zu nehmen, nicht schwer gemacht.

Elektrofahrräder könnten da langfristig Abhilfe schaffen, aber noch sind die einfach zu teuer.

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Vor Anschaffung des Darkmobils vor 12 Jahren hatte ich ein paar Jährchen ohne eigenes Auto zugebracht. Geht auch, zumindest wenn man in der Stadt lebt. Hier am neuen Wohnort etwas weiter draußen ist die ÖPNV-Anbindung eher ausbaufähig. Trotzdem dürfte es auch bei mir darauf hinauslaufen, kein Auto mehr anzuschaffen, wenn mich mein treues Gefährt mal verlässt. Aber wenn wirs bis zum H-Kennzeichen schaffen, bin ich auch nicht böse (der halbe Weg dahin ist geschafft).

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Die gleiche Frage hab ich vor 4 Jahren gestellt bekommen. 6 Monate später bin ich auf Stadtmobil umgestiegen. Erst in Karlsruhe und jetzt in Berlin, brauch ich kein Auto, hab keinen Stress mit Reparaturen und Wartung mehr.
Seitdem lauf ich mehr und komm trotzdem überall hin und spare eine Menge Transportkosten für meinen Arsch.
Ich kann's jedem empfehlen, der die Chance dazu hat.

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Witzig, bei uns läuft die Frage inzwischen umgekehrt:
"Heute kann ich das Auto nicht nehmen, ich muss noch einkaufen!"

Das resultiert daraus, dass ein Teil unserer bevorzuguten Geschäfte in der Innenstadt liegt, die mit dem Rad erheblich besser zu erreichen ist als mit dem Auto, für das man erst einen Parkplatz suchen müsste. Nun sind unsere Einkaufsmengen auch immer so, dass sie nett in eine oder mehrere Taschen passen, und nur, wenn es mal eine Getränkekiste zu transportieren gilt, wird das Auto genommen.

Ich mag die Unabhängigkeit, die das Fahrrad bietet. Man kommt wirklich überall hin, meist genau so schnell oder schneller als mit dem Auto (in der Stadt). Für weitere Strecken ist das Auto allerdings ziemlich unverzichtbar. Zu unregelmäßig und selten fahren die Busse, zu teuer ist der Fahrpreis. ÖPNV auf dem Lande ist und bleibt das ungeliebte Stiefkind, wie sich auch jüngst wieder zeigte. Da schaffte der hiesige Betrieb die günstigen 9er- und Tageskarten ab. Wochentags fährt der letzte (Stadt-!)Bus um zehn vor acht. Amen.

So lange es nicht stürmt, in Strömen regnet oder Glatteis gibt: Fahrrad.

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Danke!
Sehe erst jetzt das mein Tweet dich zum nachdenken gebracht hat und jetzt haste dein Auto verkauft! Glückwunsch.
Und ich hab mir statt einem teuren Apfel Rechner ein neues Fahrrad gekauft und fünfzehn Kilo abgenommen, dank deines Vorbilds.
Weiter so.
Grüße
Pulsar_bleep/twitter.com

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