Eine der schrecklichsten Fehleinschätzungen meiner Person hat mein alter Freund A. vorgenommen, als ich ihn mal in Leipzig besuchte. Sinngemäß sagte er, er wisse gar nicht so genau, was wir abends unternehmen könnten. Stoppok sei zwar in der Stadt und er hätte auch zwei Karten dafür gehabt aber wie er mich so kennt fände ich Stoppok ja bestimmt eh nicht so prall und darum hätte er die Karten auch längst verschenkt.
Der Mann ist seit vielen Jahren maßlos unterschätzt. Leider.
(Ich persönlich hatte die Gnade, ihn bereits in Zeiten von »Stenderband« und »Saure Drops und Schokoroll« in unseren Schulaula-Konzerten zu erleben. Dann, ein paar Jahre später, mit ihm an der Theke des Lukas abzuhängen. Und ihm zuletzt im Haus Felsenkeller, Altenkirchen, wieder zu begegnen. Ganz feiner Kerl, der Stefan.)
...wichtiger wäre, danny dziuk zu mögen, der bei stoppok keyboard spielt (oder gespielt hat) und sich für quasi alle guten texte verantwortlich zeigt (auf jedenfall hat er bei allen guten liedern mitgeschrieben). er wohnt in berlin, hat selbst schon die ein oder andere platte herausgebracht, hat für ein oder zwei tatorts die musik geschrieben, letztens für axel prahl vertont und spielt ganz gerne mal im quasimodo. man sollte sich etwas zeit nehmen für seine lieder. aber es lohnt sich. sehr!