STACKENBLOCHEN (rsf)
(where contestants have to arrange items on a dresser at right angles - that passes for fun in germany)
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Ich hatte mir neulich so eine Billo-Standalone-Induktionsplatte für 37,- Euro beim Kistenschieber gekauft. Das sei der beste Ersatz für den in meiner neuen Wohnung fehlenden Gasherd, wurde mir gesagt - und es stimmt. Zum schnellen Wasserkochen, beispielsweise für NudelnPasta, habe ich noch nichts besseres erlebt. Selbst ein normaler Gasherd kann hier nicht mithalten.
Einzig das stundenlange Köcheln, beispielsweise von Ragú für die o.g. Nudeln, ist auf der Billigplatte nicht komfortabel möglich (wie mir ein lötkolbenbegabter Freund erklärt hat, liegt das daran, dass billige Induktionsplatten ihre Energie in Pulsen auf bestimmten Leistungsstufen abgeben, das Magnetfeld bei teuren Platten dagegen kontinuierlich strah dröh fnö das macht, was Magnetfelder machen und stufenlos regelbar sei. Dafür seien so Platten aber auch wesentlich teurer). Aber für Köcheln habe ich ja noch die Ceran-Lusche.

Und wie ich so denke "... Wasser schnell kochen... Kaffee is aus... gekochtes Wasser..." fällt mir auf, dass ich doch mal versuchen könnte, Synergie-Effekte ohne Massenentlassungen zwischen meiner Leidenschaft für Bialetti-Kaffeemaschinchen und meiner Induktionsplatte zu erzeugen.

Aluminium geht mit Induktion nicht, weil Aluminium nicht magnetisierbar ist. Das heisst, dass meine Rocket-Science-Cappuccinomaschine hier leider nicht funktioniert. Also habe ich mir eine Stahlmaschine für 34,- Euro und zehn Tassen gekauft (Zehn Bialetti-Tassen entsprechen zwei großen normalen Tassen. Ein guter halber Liter kommt da raus. Soll ja Espresso sein, ist aber letztlich doch nur guter Kaffee - also keine Panik!), sie gefüllt, draufgestellt, eingeschaltet und bekomme neuerdings nach unfassbar verblüffend kurzer Zeit meinen Kaffee.
Um genau zu sein, dauert es bei 1400 Watt jedesmal exakt zwei Minuten und 38 Sekunden - eine Zeitspanne, die hervorragend dazu geeignet ist, jeglichen Besuch in äußerste Verblüffung zu versetzen, weil das "schnell" in "Ich mach uns schnell mal ein Käffchen!" endlich seiner Bedeutung gerecht wird.

Dummerweise wird mir gerade der Alvorada knapp.

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ich hatte mich ja in dieses schnuckelchen verkuckt: http://www.rommelsbacher.de/rommelsbacher_p.htm (die obere, da paßt eine espressokanne genau drauf).
aber da die induktionsplatte überhaupt nicht heiß wird, ist die größe der platte ja egall...
und ich hab schon immer ne stahlkanne. yippie! klasse idee.

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Die Größe ist nicht ganz egal! Wenn der Topf zu groß wird, jammert die Platte rum und kocht nicht mehr. Vielleicht kann ein mitlesender Physiker erklären, warum das so ist :D

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Höre ich da einen Wunsch heraus?

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Kitty, ich hab gerade erst auf den Link geklickt. Welche genau meinst Du mit "die obere"?

Das hörst Du, Don :)

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ups, das war der falsch link

http://www.rommelsbacher.de/getProduktGruppeKoch.asp?auswahl=Reisekochplatten

der ist richtig.

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Ah! Ja, die habe ich auch. Das ist aber keine Induktionsplatte!

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Alvoradaknapp: Da sind wir schon zwei. Ich bin im September wieder in Ö, wenn das hilft. Das Blog ist ja schließlich

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Soviele Bohnen wie ins Auto passen! Bittebittebittebitte...

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nee, ne induktionsplatte habe ich, sogar eine von spring. aber die ist ja so groß und braucht ne menge energie, dachte ich mir so.
ist die kleine espressoplatte so langsam, daß das 2-minuten-turbokochen auf der induktionsplatte besser wäre?
jetzt brauchen wir wahrscheinlich wirklich mal einen physiker. ich frag mal meinen papa.

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Dazu braucht man keinen Physiker, sondern einfache Mathematik. Ich muss nur mal messen, wie lange die kleine Platte im Vergleich zur Induktion braucht.
Aber der Strom ist mir ja eigentlich egal. Das Tempo hingegen, das Tempo...!

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Wenn die Platte jammert, dass der Topf nicht passt, liegt das vermutlich daran, dass der Topfboden nicht ferromagnetisch (genug) ist. Einfach mal einen Kühlschrankmagneten an den Topfboden halten. Bleibt er dran, ist der Topf mit hoher Wahrscheinlichkeit tauglich. Die Größenverhältnisse Topf/Platte sind bei Induktion (fast) egal, es sei denn man hat eine Elektrosmogphobie, dann sollte man keine kleinen Töpfe auf große Platten stellen. Aber dann kauft man sich vermutlich sowieso keinen Induktionsherd.

Die Zeit ist übrigens ein schlechtes Maß, um die Stromkosten zu bestimmen, da die Leistungsaufnahme von Induktionsplatte und Herd vermutlich unterschiedlich sind. Die meisten Stadtwerke bieten passende Messgeräte zur Ausleihe an, aber gerade beim Herd wird es schwierig, weil der meist nicht an einer normalen Steckdose hängt. Aber wenn der Verbrauch eh egal ist, weil es die Lebensqualität hebt...

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