Ich mag weder die Musik von Michael Jackson, noch von Elvis Presley. Die Erinnerung an beider Leben erzeugt in mir ein unterschwelliges Gefühl des wahlweisen Fremdschämens oder Bemitleidens.
Es gibt jedoch mindestens einen wesentlichen Unterschied: Während der King of Rock weiland noch beim Kacken zu platzen beliebte, hat der King of Pop der Welt einen weitaus würdevolleren Abgang gegönnt.
Vater elektronischer Musik ist meines Wissens Jean Michel Jarre und Giorgio Moroder. Außerdem Kraftwerk und Depeche Mode, später dann The Prodigy, Moby, Gigi D'Agostino und Scooter. Als Kings of Techno & House vielleicht Daft Punk.
Aber unter Techno versteht ja auch jeder was anderes.
Jean Michel Jarre arbeitet mittlerweile auch manchmal mit Joachim Garraud zusammen, so 'ne Art französischer Sven Väth.
Edit:
Ja, Karlheinz Stockhausen gehört auch zu den Vätern. Hab' ich vergessen, weil ich mit seiner Musik absolut nichts anfangen konnte.
Sven Väth ist schon ziemlich weit vorne... und da ja explizit nach "Techno" gefragt war, fallen meine sonstigen Helden der frühen Elektronik wie Klaus Schulze, Tangerine Dream, Vangelis ja irgendwie raus.
ich war live vorm fernseher als elvis gestorben ist. mein vater hat geweint. ich mag manche elvis lieder.
ich kann die thriller von jackson immer noch auswendig und ich liebe einige jackson 5 nummern.
ich weiß weder wo ich war, als lady di gestorben ist, noch wo ich 9/11 war. hm. egal. ich weiß auch gar nicht genau, was ich sagen will.
ohja. ein klient, den ich betreue, erinnert mich exterm an m.j. wir reden auch des öfteren über ihn. weil der klient auch ständig (eigenhändig) an seinem gesicht rumschnitzt, weil er für immer jung sein möchte (peter pan dings?) und ich ihm dann m.j. zeige und sage, dass dann alles nur noch schlimmer wird.
hm. worauf will ich hinaus? weiß nicht.
ich bin etwas betrunken gerade und ich war betroffen von der todesnachricht.
Beide waren für sich Wegbereiter in einer Zeit, in der Pop noch nicht so oberflächlich war wie heute - auch wenn man das in den 80ern immer von MJ behauptet hat ... Ich habe Respekt vor beider Lebensleistungen - Ob jetzt Elvis beim Kacken gestorben istm oder MJ einen würdevollen Abgang (:-D) hatte, ist egal. Beide waren auf ihre Art Wegbereiter und Pioniere.
Traurig ist, dass es wohl niemanden in MJ´s Umfeld gab, der es ernst mit ihm meinte. Alles Schmarotzer, selbst der Arzt. So isses eben oft bei Popstars: Da oben wird die Luft dünn und falsche Freunde gibt es sowieso zu viele ...
Hätte er Kumpels gehabt, die es ernst mit ihm meinen, dann würde Michael vielleicht noch leben ... und Elvis auch - da gabs auch nur Speichellecker und Abkassierer im Umfeld ... Die spritzen mal eben Medikamente, weil der Star das will und schreiben hinterher die Rechnung - 1000 Dollar pro Schuß ... da wäre man ja blöde, wenn man versuchen würde, den Star von seinen Marotten zu befreien ...
Kann man nur hoffen, dass der "King of Techno" (wer immer das auch sein mag) Freunde hat, die ihm gute Drogen geben ...
... und wer ist eigentlich King of Punk, King of Heavy Metal, King of Grufftie, King of Radio :-) ?
... genau ! sitzt mit Falco koksend in der Karibik, lässt sich die Sonne auf die blasse Haut scheinen, umschwirrt von Kindern ... äh Mädels ... und freut sich, dass er wieder so hoch in den Charts ist ...
... gute Idee. Haben das nicht auch schon Elvis und John Lennon so gemacht ? :-)
Gehört habe ich beide Herren, und es gibt auf jeden Fall schlimmere Ausrutscher in der Geschichte der Musik der letzten Hundert Jahre als gerade das, was diese beiden produziert haben. Der Skandal- und Katastrophengeilheit der Medien ihrer Zeit schien dies aber bei beiden nicht zu reichen und sie nahmen sich heraus, das Privatleben einzelner Personen nicht nur an die Öffentlichkeit zu zerren, sondern auch noch die Arroganz zu besitzen, ein weltgültiges Urteil darüber zu fällen.
King of Techno:(in meinen Augen)
Ralf Hütter & Florian Schneider (auch als Kraftwerk bekannt)
Die Musik von Michael Jackson und Elvis Presley steht nicht wirklich zur Debatte glaub ich, beide waren große Künstler vor denen ich meinen Hut ziehe und die die Musikindustrie sicher nicht zu unrecht stark beeinflusst haben.
Ein Gefühl des Fremdschämens empfinde ich aber auch weil diesen beiden Personen von den Medien jede Chance auf ein normales Leben genommen worden ist, sie sozusagen zutode gehetzt wurden und - dass muss man sich schließlich eingestehen - in unserem Auftrag. Würde sich keiner mehr Zeitungen wie die Bildzeitung oder die Galas kaufen und Sendungen wie RTL Exklusiv keine Einschlaltquoten mehr haben könnten die Leute vielleicht sogar hin und wieder einkaufen gehen ohne vorher die Stadt absperren lassen zu müssen.
Es gibt dazu eine tolle South Park Folge: "Britney's New Look" - kann ich sehr empfehlen...
Auf der anderen Seite, wer sich ins Rampenlicht begibt darf sich nicht über Aufmerksamkeit und Kritik wundern - das mussten die "Stars" der neuen Vodafone-Werbekampagne gerade schmerzhaft lernen ;)