STACKENBLOCHEN (rsf)
(where contestants have to arrange items on a dresser at right angles - that passes for fun in germany)
links | food | feed | feed+ | foo:    Λ   Δ   ?   +              





"Ich bin gespannt, was Schnickschnack für uns gekocht hat... Ah, Pilze!"

(Francisco Scaramanga in "Der Mann mit dem goldenen Colt")

... link (1 Kommentar)   ... comment



Mauri Antero Numminen singt Wittgenstein und Heine.

Ulrike Meinhof: Bambule (Radiofeature, 1969), Bambule (Film, 1970)

Hans Namuth: Pollock Painting (Film, 1951)

Art by Telephone

... link (1 Kommentar)   ... comment




Playa de Palma, Dezember 2011. Der Mann sondiert zum Sonnenuntergang immer nur die Stellen des Strandes, an denen sich tagsüber auch tatsächlich Menschen aufgehalten haben. Ich habe nicht herausfinden können, wie er die Stellen erkennt.

... link (8 Kommentare)   ... comment



Lieber Stefan,

es gibt so Konstanten, über man nicht groß nachdenkt. Als ich zu Fritz kam, warst Du schon da - und ich habe auch stets erwartet, dass Du noch da sein würdest, wenn mein letzter Vorhang fällt. Insgeheim habe ich sogar gehofft, dass Du derjenige sein würdest, der mir das T-Shirt in die Hand drückt. Es wäre mir eine Ehre gewesen, von dir gefeuert zu werden.

Als wir vor über zehn Jahren gemeinsam die Radiofritzen am Nachmittag bestritten haben, warst Du schon einer der besten Hörfunkjournalisten, die ich in all den Jahren kennengelernt habe. Du warst neugierig, hattest damals schon begriffen, wie Radio klingen muss, damit das Einschalten Spaß macht, wie man diesen Spaß zur Aufklärung einsetzt und wann der Spaß zuende ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Dein entsetzlicher Ehrgeiz, der mich damals häufig hat gruseln (und einmal sogar leiden) lassen, hat es dir ermöglicht, innerhalb kürzester Zeit die bürokratisch-strategischen Fertigkeiten zu erlernen, die man braucht, um einen beliebigen Sender zu steuern. Die Fähigkeiten, ausgerechnet einen Sender wie Fritz zu steuern, hattest Du schon mitgebracht: Mut und Loyalität.

Du hast den Mut gehabt, uns den Rücken von der Bürokratie freizuhalten, den Mut, auch schwierige Charaktere an der langen Leine laufen zu lassen, den Mut, uns so weit zu vertrauen, wie es vermutlich sonst nur unsere Angehörigen tun würden - und die Loyalität, dich fast bedingungslos hinter uns zu stellen, wenn mal einer von uns zu weit gegangen ist. Das soll dir erstmal einer nachmachen!

Wir haben das Vertrauen, das Du in uns gesetzt hast, oft genug missbraucht, ohne überhaupt zu merken, das es da war. Dafür hast Du uns dann - mal mehr mal weniger laut - zur Ordnung gerufen und die eine oder andere Ohrfeige verteilt, aber niemals musste man Angst vor dir haben, dafür umso mehr Respekt.

Dein Mut hat auf uns abgefärbt und deine beiläufige Loyalität hat erst ermöglicht, dass wir über so viele Jahre hinweg und unter so schwierigen Konkurrenzbedingungen ein derart aufregendes Radio machen konnten, dass selbst die Leute uns respektieren, die uns hassen. Denn irgendwie wussten wir, dass uns nichts passieren kann, solange Du da bist. Jetzt bist Du weg.

Du bist weg, weil einer von uns dein Vertrauen in einer Weise missbraucht hat, wie ich es mir egomaner kaum vorstellen kann. Bei aller Selbstverliebtheit - von der auch ich mich bisweilen gerne mitreissen lasse - muss uns doch immer klar sein, dass Fritz nicht die private Plattform einzelner Mitarbeiter ist, sondern die Summe des Schaffens aller am Programm beteiligten, deren jeweiliges Schaffen nicht gefährdet werden kann ohne das Ganze zu gefährden.
Dieser Umstand scheint bisher auch jedem von uns - im Zweifelsfall nach einem entsprechenden Ordnungsruf - klar gewesen zu sein. Bisher.

Dein Schaffen ist beschädigt worden und Du hast entschieden, dich zurückzuziehen, um das Ganze nicht zu beschädigen. Ich kann das nachvollziehen. Dafür gebührt dir wahrscheinlich sogar noch größerer Respekt als für deine Arbeit bisher.

Ich bin seit 20 Jahren berufstätig und habe mindestens soviele Chefs gehabt - wenn man was mit Medien macht, bleibt das kaum aus. Bisher gab es darunter drei, zu denen ich den folgenden Satz gesagt habe. Du bist der Vierte.

Wenn Du pfeifst, werde ich springen!


Herzlich
Dein Holger

... link



Reklame rückwärts:

- Wenn Sie unser Bier nicht kaufen, holzen wir Regenwald ab!

- Wenn Sie unsere Windeln nicht kaufen, töten wir ein Kind in Afrika!

- Wenn Sie unser Motorenöl nicht kaufen, schmeissen wir Deutsche raus!

...

... link (17 Kommentare)   ... comment



Der Turboencabulator

... link (0 Kommentare)   ... comment



Liebe Susanne Graf,

ich hatte mir vorgenommen, die Berliner Piraten mindestens eine Legislatuperiode lang zu verschonen, also nicht zu spotten oder zu stänkern weil ihr viel zu schnell erfolgreich geworden seid.
Ihr hattet keine Gelegenheit, euch an das politische Spiel zu gewöhnen und darum will ich euch auch keinen Strick daraus drehen, dass ihr es bisweilen so schlecht spielt, dass man den Eindruck bekommet. einige von euch wären sogar noch zu doof, "Mensch ärgere dich nicht!" regelkonform zu spielen.

Bei dir allerdings mache ich eine Ausnahme. Du hast mir nämlich mit der leichtfertigen Anstellung deines Lebensgefährten und der nachträglichen Rechtfertigung dieses Vorgangs ein erschreckendes Signal gesendet: Ich muss davon ausgehen, dass Du korrupt bist.

Denn wie kann ich wissen, dass Du nicht korrupt bist, wenn Du nichtmal willens oder in der Lage bist, eine so wichtige Angelegenheit wie - meinetwegen auch formaljuristisch nicht zu beanstandende - Günstlingswirtschaft offenzulegen, bevor man dich dazu nötigt?

Der erste Schritt in der Bekämpfung von Korruption ist, zu verhindern, dass überhaupt der Verdacht der Korruption entstehen kann.

Jemand, der ein solch elementares Prinzip nicht verstanden hat oder nicht verstehen will und trotzdem zu einer Wahl antritt, ist für mich keine Alternative. Da kann ich auch gleich wieder die bereits etablierten Parteien wählen, deren Vertreter dieses fragwürdige Verhalten schon immer an den Tag gelegt haben.

Viele Grüße
Holgi

... link (42 Kommentare)   ... comment



Eine der schrecklichsten Fehleinschätzungen meiner Person hat mein alter Freund A. vorgenommen, als ich ihn mal in Leipzig besuchte. Sinngemäß sagte er, er wisse gar nicht so genau, was wir abends unternehmen könnten. Stoppok sei zwar in der Stadt und er hätte auch zwei Karten dafür gehabt aber wie er mich so kennt fände ich Stoppok ja bestimmt eh nicht so prall und darum hätte er die Karten auch längst verschenkt.

Stoppok mag ich sehr.

... link (5 Kommentare)   ... comment



Sachen gibt's! "Schmuckeremiten oder Ziereremiten waren professionelle Einsiedler, die während des 18. und 19. Jahrhunderts englische Landschaftsparks im Anstellungsverhältnis bewohnten."

... link (8 Kommentare)   ... comment



"Los! Komm! Boah! Hokusai-Ausstellung im Gropiusbau! Ich hol' dich ab!", meinte die S. und weil ich sowieso was anderes aufzuschieben hatte und ausserdem ein Freund des Comic bin, kam ich mit.



Die Ausstellung geht noch bis 31. Oktober. Leider - Ich würde gerne nochmal hingehen, wenn etwas weniger los ist, um mehr Muße haben, habe aber leider keine Zeit mehr.
Da hängen so viele spektakuläre Bilder rum, dass ich locker einen halben Tag damit verbringen könnte, ohne wirklich fertig zu werden. Allein die Karten sind der Knüller (ja, ja... ich habe eine Schwäche für Karten), und diese großen Rollbilder. Ich habe mir sogar den Katalog gekauft. Und das habe ich noch nie gemacht, weil ich bisher entweder in feinen Ausstellungen war, die keinen ordentlichen Katalog hatten, oder in doofen Ausstellungen, von denen ich den Katalog nicht hätte haben wollen.

... link (2 Kommentare)   ... comment